Allergien und Pickel

Das kleine ABC der Allergie und Pickel bzw. Akne

Eine Einführung in die grundlegenden Begriffe und Mechanismen allergischer Reaktionen ist unumgänglich. Was ist eine Allergie? Wie entsteht sie? Geht sie wieder weg?
Das sind Fragen, die wir vorab klären sollten. Ein daran anschließen-der Blick in die Vergangenheit soll helfen, zu verstehen, warum die frühen Strategien zur Allergieprävention in vielen Bereichen nicht geholfen haben, die Allergierate zu senken. Aus den anfänglichen Fehleinschätzungen wollen wir lernen! Denn nur wenn wir verste-hen, warum sich viele Konzepte als wirkungslos oder sogar kontra-produktiv herausgestellt haben, werden wir gemachte Fehler vermei-den und sinnvolle Maßnahmen ergreifen können.

 

Ein bisschen Theorie über Allergien muss sein

Los geht’s mit den absoluten »Basics«. Leider gerät schon bei den Grundlagen – selbst in Medizinerkreisen – häufig einiges durchei-nander. Doch wie soll man etwas verstehen, wenn Begrifflichkeiten nicht klar definiert oder auch nicht laut Definition verwendet werden?

Vorweg der Normalfall: Nehmen wir mal das Beispiel Kuhmilch. Übli-cherweise führt der Kontakt mit Kuhmilch dazu, dass das Immunsys-tem realisiert, Kuhmilch ist komplett harmlos. Weder das Trinken von Milch noch das Verspeisen eines Joghurts oder eines Stückes Käse führt zu Beschwerden. Medizinisch nennt man diesen Zustand Tole-ranz. Dies ist der Normalzustand, das Gegenteil von Allergie. Damit das Immunsystem nicht jedes Mal neu entscheiden muss, ob ein Fremdkörper neu oder bereits für den Körper bekannt ist, merkt es sich getroffene Entscheidungen mithilfe von sogenannten Antikör-pern, auch lmmunglobulin-G-(lgG)Antikörper genannt.?

Allergien können auch für Pickel verantwortlich sein. Besonders Akne kann durch falsche Ernährung ausgelöst werden. Häufig gibt es gute Hausmittel gegen Akne wie z.b. Zinksalbe gegen Pickel. Auf dieser Internetseite finden Sie gründliche Informationen zum Thema Zinksalbe gegen Akne http://pickelcpa.com/zinksalbe-gegen-akne/

Die Klasse der IgG-Antikörper stellt die größte Immunglobulin¬gruppe in unserem Körper dar. Die Bildung dieser IgG-Antikörper ist offenbar ein effektiver und bezüglich der Wiedererkennung ein höchst entlastender Mechanismus unseres Körpers. Im Falle einer Toleranz bilden sich vorwiegend sogenannte lgG4-Antikörper. Sie haben keine krank machenden Eigenschaften und kommen im Kör¬per in vielen Varianten vor.

Entscheidet sich aber das Immunsystem aufgrund einer Fehlsteu-erung dafür, Kuhmilch nicht als harmlos, sondern als »Gefahr brin-gend« einzuschätzen, bildet es in einer sogenannten Sensibilisie-rungsphase lmmunglobulin-E-(lgE)Antikörper gegen Kuhmilch. IgE- Antikörper sind die kleinste, aber allergologisch wichtigste Gruppe der Immunglobuline. IgE-Antikörper sind also Merkhilfen unseres Körpers, um bestimmte Eiweiße (Proteine), besser gesagt bestimmte Teilstücke an der Oberfläche von Proteinen in der Kuhmilch zu erken¬nen. Die Proteine werden als Allergene der Kuhmilch bezeichnet. Die während der Sensibilisierungsphase gebildeten IgE-Antikörper rich¬ten sich nun ausschließlich gegen Kuhmilchallergene. Daher wird auch von kuhmilchspezifischen IgE-Antikörpern gesprochen. Da sich IgE-Antikörper immer nur bestimmte Bestandteile eines Lebensmit¬tels merken, ist gut nachvollziehbar, dass es pro Nahrungsmittel oft mehrere »auffällige« Proteine, also Allergene, gibt.